Archive for the ‘Zeitlos ?’ Category

Fälle in denen die „Verteidigung der Rechtsordnung“ angebracht gewesen wäre

13. Februar 2015

Nach § 56 (3) soll eine Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt werden, wenn es die Verteidigung der Rechtsordnung gebietet. In den drei unten aufgeführten Fällen, wäre dies zwingend erforderlich gewesen, jedoch zieht diese Gesellschaft es vor sich selber abzuschaffen.

1) Mutter drängt Sohn zum Missbrauch einer Elfjährigen – Landgericht Osnabrück verurteilt 26-Jährigen und Eltern
2) Potsdamer Türke wegen Zwangsheirat verurteilt
3) Zwölf Stämme Klosterzimmern – Gericht weist zwei Müttern Schläge nach

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Die Verfälschung der Tatsachen bezüglich Ehrenmorde durch den Spiegel

30. März 2014

Anlässlich des jüngsten Skandalurteils in einem Ehrenmordfall, fühlt sich der Spiegel bemüßigt den Menschen Sand in die Augen zu streuen und behauptet Ehremorde würden nicht milder bestraft.

Schaut man sich aber die zu der Studie gehörende Seite des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht an, so findet man folgende Aussage:

Das Ehrmotiv wurde von den Gerichten bei einer Reihe von Tätern strafmildernd berücksichtigt, eine Strafverschärfung aufgrund des Ehrmotivs erfolgte dagegen in keinem einzigen Fall. Die Urteile fallen damit insgesamt milder aus als die BGH-Rechtsprechung erwarten lässt.

Die Sinnlosigkeit des vom Spiegel zitierten Vergleichs ließe sich leicht aufzeigen, dies erscheint aber nach dem obigen Zitat überflüssig.

Der Islam und die moderne Gesellschaft

1. September 2013

Saudi man executed for ‚witchcraft and sorcery‘

Islam und Wissenschaft

22. August 2013

Muslim medical students boycotting lectures on evolution… because it ‚clashes with the Koran‘

Debate on Islam and evolution has to be called off after revolt by student societies

What religion has contributed to the world this month – Episode 9 (July-August 2013)

17. August 2013

Olympische Splitter 2 oder welche Sportarten sollen zu den Spielen?

24. Februar 2013

Im Rahmen der Diskussion über die Streichung des Ringens als olympischem Wettkampf (Olympia-Programm 2020 – Ringen soll gestrichen werden), stellt sich die Frage, welche Sportarten überhaupt bei den Spielen vertreten sein sollten. Ich möchte mich nicht damit beschäftigen, wie populär eine Sportart sein muss um olympisch zu sein, sondern welche Sportarten trotz ihrer Popularität nicht bei den olympischen Spielen vertreten sein sollten.

Dies sollten meiner Meinung nach in der Regel (Einzel-)Sportarten sein, die so professionell betrieben werden, dass die meisten Sportler davon leben können, wie z.B. Golf oder Tennis und in denen die olympischen Spiele wie ein Fremdkörper wirken. Daher sollte Golf nicht neu aufgenommen werden und Tennis wieder gestrichen werden. Ein Grenzfall stellt hier der das Straßenradfahren der Männer dar. Beim Fußball der Männer hat man einen Kompromiss gefunden, indem der Profifußball nicht olympisch ist, sondern hier nur die U-23 spielen darf.

Die katholische Kirche und die Frage, wann leben beginnt

26. Januar 2013

USA/Ärztepfusch: Katholisches Krankenhaus behauptet, ein Fötus ist keine Person

Die Pole der deutschen Bildungspolitik

30. Oktober 2012

Richard David Precht: Wir brauchen eine Bildungsrevolution!

versus

Thomas Kerstan: Reformwahn hilft den Schülern nicht

Der dünne Lack des Verständnisses für den Rechtsstaat

31. März 2012

Mir war immer klar, dass viele Menschen nur wenige Bier davon entfernt sind einen mutmaßlichen Kinderschänder am nächsten Baum auf zuknöpfen. Das Verständnis warum der Rechtsstaat eine absolute Notwendigkeit ist, ist nicht stark ausgeprägt wie man an Ausbrüchen selbst prominenter Mitmenschen wie Til Schweiger [Markus Lanz vom 1. Februar 2011]  oder Detlef D. Soest [Markus Lanz vom 2. Februar 2012] bewundern kann. Daher ist es nur folgerichtig, dass sich ein Mob von 50 Menschen vor einer Polizeiwache versammelt [SZ], um einen unschuldigen Verdächtigen zu lynchen.[SZ]

Wem gehöre ich?

29. März 2012

„Only I keep wishing I could think of a way to…to show the Capitol they don’t own me. That I’m more than just a piece in their Games,“ Peeta Mellark in “The Hunger Games” [Source]

Ein Grund warum ich froh bin Atheist zu sein, ist der, dass ich frei bin, da meine Existenz lediglich auf einer unglaublichen Vielzahl von Zufällen basiert. Wenn es einen allmächtigen und allwissenden Gott gäbe, der diese Welt und daher auch mich geschaffen hat, dann wäre ich eben nicht frei, da ich mich zu jedem Zeitpunkt meines Lebens in einem vorherbestimmten Zustand befinden würde.

Daher stehe ich auch PID und generell der Selektion oder Manipulation von genetischen Eigenschaften des Nachwuchses durch die Eltern kritisch gegenüber. Ein Beispiel: Wenn meine Eltern blaue Augen für mich gewählt hätten, dann könnte ich meine Augenfarbe immer noch ändern (in einem Szenario in dem beides möglich ist) jedoch würde ich damit gegen den expliziten Willen meiner Eltern verstoßen. Wohingegen, wenn meine Eltern meine Augenfarbe nicht ausgesucht hätten, dann hätten sie mir implizit die Freiheit gelassen, diese selber zu bestimmen.