Über das Coming-Out von Thomas Hitzlsperger oder die Toleranz der bio-deutschen Restgesellschaft

Thomas Hitzlsperger bekennt sich zu seiner Homosexualität titelte die Zeit und erzeugte damit ein großes und weithin positives Medienecho. Es wird darüber diskutiert, ob und wie wichtig es sei, dass sich jetzt auch ein aktiver Spieler outet. In einem seiner wenigen lichten Momente hat aber Klaus Wowereit bei Maybritt Illner [Hitzlsperger bricht ein Tabu – Wie tolerant ist der Fußball?] richtigerweise angemerkt, dass viel wichtiger die Wirkung auf junge Fußballspieler sei. Eben hier irrt die bio-deutsche Restgesellschaft, wenn sie sich in ihrer Toleranz sonnt. Die muslimisch geprägte (25 % aller in Deutschland geborenen Kinder sind Muslime) heranwachsende Generation ist nicht nur wesentlich homophober als der Rest der Gesellschaft (die Homophobie an Schulen nimmt wegen der muslimischen Migranten dramatisch zu), sie ist außerdem auch deutlich aggressiver und gewaltbereiter und bereit ihrer Intoleranz auch mit Gewalt Ausdruck zu verleihen.

Der Schritt Thomas Hitzlspergers ist zwar nicht mutig, aber dennoch zu begrüßen, ändern wird er aber an der langfristigen gesellschaftlichen Entwicklung wenig.

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