Archive for April 2013

Die Optionslösung bei der Staatsbürgerschaft

27. April 2013

Im Prinzip bin ich ja dafür, dass jeder der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist und dessen Eltern sich legal hier eine gewisse Zeit aufgehalten haben, die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen sollte, ohne die Staatsangehörigkeit der Eltern abzugeben. Dieser Ansatz geht jedoch davon aus, dass diese Einwanderer in der Regel einen Schulabschluss und gute Deutschkenntnisse haben. Dies ist aber nicht der Fall, wie die Zahl von 30 % der türkischstämmigen Migranten, die keinen Schulabschluss haben, zeigt.

Der jetzige Zustand hat die perverse Konsequenz, dass gerade gutausgebildete Migranten in ihre Heimatländer zurückkehren, wenn Sie vor die Wahl gestellt werden, wohingegen Geringqualifizierten und die ohne Schulabschluss den deutschen Pass gerne nehmen, weil sie damit die Eintrittskarte in den lebenslangen Hartz-VI-Bezug lösen.

Daher sollte die Optionspflicht abgeschafft werden, es sollte aber Vorraussetzung für den Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft ein in Deutschland erworbenes Abitur oder ein Haupt- oder Realschulabschluss bei gleichzeitigem Nachweis von Sprachkenntnissen sein.

Anlass: ZDFLogin: Sind Türken wirklich willkommen?

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I’m offended by Islam

23. April 2013

Warum ich für die Quote bin

20. April 2013

Sieg für Koalition: Bundestag lehnt Frauenquote ab

Obwohl es richtig ist, dass Quotenregelungen generell etwas für die Gleichstellung von Frauen bringen, muss man festhalten, dass eine Quote für Aufsichtsräte fast reine Symbolpolitik mit wenig praktischem Nutzen, außer für die betroffenen Frauen in den Aufsichtsräten, ist.

Dennoch ist der interssanteste Aspekt der Quote, die Tatsache wo diese nicht gilt: Die Quote gilt nicht für die zwei größten Arbeitgeber in Deutschland, den öffentlichen Dienst mit 4,6 Mio. Beschäftigten und die kirchlichen Arbeitgeber mit immerhin 1,3 Mio. Beschäftigten. Obwohl es im Bund und in allen Ländern Gleichstellungsgesetze gibt, enthält keines dieser Gesetze eine feste Quote. Kirchliche Arbeitgeber unterliegen ausdrücklich nicht dem Mitbestimmungsgesetz, eine Quote ist hier entsprechend auch nicht anzuwenden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte ist am Ende doch eine gute Idee, weil diese einen Beitrag gegen die Islamisierung Deutschlands darstellt. Eine solche Quote sendet ein klares Signal, dass eine bestimmte Gruppe von Muslimen hier nicht erwünscht ist.

Siehe Sure 4, Vers 34: „Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie (von Natur vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen) gemacht haben.“

Türkei vs Deutschland

20. April 2013

Türkischer Starpianist: Fazil Say wegen Blasphemie verurteilt

vs

Rassismusvorwürfe wegen Sarrazin: Uno rügt Deutschland – und setzt Ultimatum

Der NSU-Prozess und die türkische Extrawurst

2. April 2013

Türkei fordert Plätze für türkische Politiker

Eigentlich hätte man es ja ahnen können, trotz des angeblich so großen Interesses bekommt die türkische Presse nicht auf die Reihe sich rechtzeitig Plätze im Gerichtssaal zu sichern. Also muss mal wieder eine Extrawurst her. Eigentlich gibt es zu dem Thema nur zwei Dinge zu sagen:
1) Es wird immer behauptet, die Menschen mit Migrationshintergrund wollten sich in Deutschland integrieren. Warum also müssen türkische Medien zwingend den Prozeß beobachten? (Da es in dem Prozess zumindest peripher um die Frage geht, ob die staatlichen Verfassungs- und Strafverfolgungsbehörden systematisch auf dem rechten Auge blind sind, wäre es im Prinzip sinnvoll gewesen ausländischen Medien ein Kontingent zu reservieren, um den weltweiten Ruf des Rechtstaat in Deutschland wieder herzustellen.)
2) In Deutschland herrscht Gewaltenteilung. Daher kann und darf die Politik sich nicht in das Verfahren einmischen. Es wäre gut, wenn die Türken dies einsehen würden.